Rolle der Coaches bei der Netzwerkarbeit

Bei den Coaches hat die Ausbildung zum Multiplikator keinen Vorrang, da sie bereits mit den Inhalten vertraut sind bzw. die einzelnen Module nutzen, um ihr Wissen aufzufrischen. Geplant sind Sonderveranstaltungen für Coaches, an denen Multiplikatoren optional teilnehmen können, z.B. „Jugendstrafrecht für Sozialarbeiter“. 


Zu den Hauptaufgaben der Coaches gehört es, als erster Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, wenn ein Multiplikator Fragen hat, um ggf. andere Stellen einzuschalten, und auch der enge Kontakt zu Kooperationspartnern und den etablierten Institutionen und Angeboten im Bereich der Jugendarbeit und Kriminalprävention.


Die Coaches haben im Rahmen ihrer Betreuungsfunktion die Aufgabe, mit jungen Leuten / Multiplikatoren eine Karriereperspektive aufzustellen. Wir möchten die jungen Menschen außerdem motivieren, bestimmte Aufgaben in der Gesellschaft (Familie, Schule, Arbeit, Sport) und im Viertel zu übernehmen. Außerdem gehört das Vernetzen dazu. Wir sind die Schnittstelle zwischen Hilfs-Bedarf und Hilfs-Angebot.

 

Um dieses Netzwerk schrittweiseaufzubauen, sollen diverse Info-Veranstaltungen-und -gespräche stattfinden, bei der wir als Verein die Möglichkeit bekommen, unsere Arbeit und Ziele vorzustellen, und andere wiederum die Möglichkeit, mit uns in Kooperation zu treten. Diese Informationen unsererseits können sowohl im größeren Kreis (Gruppenveranstaltungen) als auch im kleineren Kreis (persönlichen Gesprächen mit den jeweiligen Leitern anderer Vereine / Institutionen) stattfinden.


Zur Vernetzung gehört ebenso das Interesse unsererseits, an ähnlichen Projekten, die eine gemeinsame Basis aufweisen, mitzuarbeiten. Außerdem sind wir offen für die Unterstützung neu aufkommender innovativer Ideen und uns aktiv zu beteiligen.

Zusammenfassend soll durch die Kopplung und Gleichgewichtung der drei Bereiche Multiplikatorenausbildung, Mentoring und Netzwerkarbeit das Ziel der umfassenden Betreuung und Förderung von Jugendlichen in optimaler Weise erreicht werden.

 

Abgesehen von der schon bestehenden Zusammenarbeit an den Runden Tischen soll durch andere Kooperationen mit und Besuche von folgenden Institutionen und Feldern die Vernetzung vorangebracht werden, z.B.:

  • Runde Tische & Stadtteiltreffen
  • Jugendleitertreffen auf Stadtteilebene
  • Bezirksjugendpflege und Sozialraumkoordinationstreffen
  • Jugendheime
  • Agentur für Arbeit
  • JVA und Jugendgerichtshelfer
  • Psychologische Angebote (Anlaufstellen, Selbsthilfegruppen etc.)
  • Familienberatungen
  • Einrichtung von Stadtteilkonferenzen für Jugendliche: Bei den Stadtteilkonferenzen kommt man mit Gleichgesinnten zusammen und diskutiert öffentlich die Probleme in ihrem Viertel. Realisiert werden kann dies mithilfe von Jugendleitern der verschiedenen Einrichtungen.
  • Vertrauensbildende Maßnahmen in Institutionen: Hierunter ist ein Treffen in einer lockeren Atmosphäre oder auch nur einfach ein Frühstück oder Kaffeetrinken zu verstehen. Vertrauensbildende Maßnahmen in dem Sinne, dass die Kooperationen nicht nur streng theoretisch und „trocken“ verlaufen sollen, sondern dass junge Menschen die Möglichkeit bekommen, die Institutionen nah und real kennenzulernen. Überlegt wird z.B. auch, dass Jugendliche mit der Polizei einmal Streife laufen oder auch an der Arbeit von Jugendgerichtshelfern oder Jugendzentren teilnehmen, um Einblicke über deren Methoden zu bekommen. 

 

Kooperationspartner

Aktuelles

Das nächste Modul im Multiplikatoren-Training:

 

Zivilcourage/Gewaltprävention

23.10.2014

18-20 Uhr

 

Nicht verpassen, weitere Infos nach Anmeldung!

 

 

 

Werdet Multiplikatoren

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